Deutsch-Polnische Begegnungsschule „Willy-Brandt-Schule” in Warschau

Lernkultur

Konzept zur Schülerselbsteinschätzung

Ziel:
Schülerselbstbewertung ist ein Instrument, mit dessen Hilfe die Schüler am eigenen Bewertungsprozess beteiligt werden und dadurch Lernprozesse steuern und optimieren lernen.

Maßnahmen:

  • Mindestens einmal pro Quartal sollen die Schülerinnen und Schüler in jedem Fach die Gelegenheit bekommen, ihre mündlichen Leistungen selbst einzuschätzen.
  • Ggf. kann die Steuergruppe den Kreis der für die Selbsteinschätzung in Frage  kommenden Schüler eingrenzen.
  • Über die Art der Selbsteinschätzung entscheidet der Fachlehrer. Dabei gilt, dass Schülerselbsteinschätzung schriftlich durchgeführt wird und sich an den zu Beginn des Schuljahres festgelegten Kriterien orientiert. Für die Selbstein - schätzung steht ein geeignetes und von der Gesamtlehrerkonferenz abges - timmtes Formblatt auf der Lehrerdisk zur Verfügung. Es kann auch ein indi - viduelles Formblatt eingesetzt werden, das sich aber an den auf der SchiLf  vom 4. und 5. September 2010 vorgestellten Kriterien zur Schülerselbsteinschätzung orientieren sollte.
  • Die Selbsteinschätzungsergebnisse sind mit den Schülern - ggf. individuell - zu besprechen.

Evaluation:
Die Durchführung der Schülerselbsteinschätzung ist seitens der Schüler mit Hilfe  eines Fragebogens am 28. Januar 2011 bereits einmal evaluiert worden. Eine ähnliche Evaluation wird am Ende des Schuljahres (Sommer 2011) erneut und anschließend halbjährlich durchgeführt. Seitens der Lehrer wird eine Evaluation erstmals am Schuljahresende (Sommer 2011) und danach halbjährlich durchgeführt. Abgestimmt in der GLK ...

Methodenkonzept der WBS

I. Ziel:
Die Erziehung zum eigenverantwortlichen Lernen ist Bestandteil der Lernkultur an  der WBS. Eigenverantwortliches Arbeiten setzt aber voraus, dass jeder gelernt hat  zu lernen.  Die Vermittlung von Methodenkompetenz und projektorientiertem Arbeiten sind  deshalb ein wichtiger Teil unserer Arbeit.  Eine gute Arbeitsorganisation spart den Schülern darüber hinaus Zeit, hilft beim systematischen Lernen, schafft Lernerfolg und sorgt damit für mehr Freude am
Lernen.

II. Maßnahmen:
Methoden können nicht losgelöst von Fachinhalten gesehen werden, daher haben  wir uns gegen die Durchführung isolierter Methodentage und für die Integration in den Fachunterricht entschieden.

1. Methodencurriculum
Die Erstellung eines Methodencurriculums erfüllt mehrere Zwecke. Zum einen ist  es eine Zusammenstellung von Methoden, die wir für unsere Schüler als wichtig  erachten. Es gibt an, wann und in welchem Fach Methoden verbindlich eingeführt werden. Zum anderen gibt es den Lehrkräften eine Übersicht darüber, auf welches  Wissen wir aufbauen können. Das Methodencurriculum befindet sich im Anhang.

2. Pflege der Methoden
Die Pflege der eingeführten Methoden obliegt allen Fachlehrern.

3. Nachweis der Einführung
Das Methodencurriculum wird in jedes Klassenbuch eingeklebt. Der Nachweis über  eingeführte Methoden erfolgt durch Abzeichnen im Klassenbuch.

III. Evaluation
Eine Evaluation des Methodenkonzepts erfolgt zum einen durch eine Schülerbefragung vor und nach der Facharbeit, zum anderen durch Schülerfeedback am Ende des Schuljahres über die erreichten Lernziele.

Methode gut geht so unsicher
 
Arbeiten mit Karten      




Konzept zum Schülerfeedback

Ziel:
Schülerfeedback ist ein Instrument zur Verbesserung der Unterrichtsqualität und
ein wichtiger Baustein der Unterrichtsentwicklung an der Willy-Brandt-Schule
Warschau. Eingebettet in eine umfassende Feedback-Kultur an der WBS können
durch die Rückmeldung von Seiten der Schülerinnen und Schüler didaktische und
methodische Unterrichtsprozesse evaluiert und daraus Maßnahmen abgeleitet
werden, die zu einer höheren Zufriedenheit mit der Unterrichtsarbeit bei Schülern
und Lehrern führen.

Maßnahmen:

  • Schülerfeedback ist dem eigenen Unterricht individuell anzupassen. Daher  gibt es keine standardisierten Fragebögen o.ä. an unserer Schule.
  • Eine Rückmeldung der Schülerinnen und Schüler zum eigenen Unterricht kann auf vielfältige Weise und nicht nur über einen Fragebogen eingeholt werden. Anregungen für verschiedene Formen des Feedbacks und Tipps zur Durchführung stehen in unserer Schule in einem Ordner im Sekretariat zur Verfügung.
  • Schülerfeedback sollte sich auf eine einzelne Stunde oder eine einzelne Einheit beziehen.
  • Jede Lehrkraft führt in jedem seiner Fächer zumindest einmal pro Halbjahr eine Form des Schülerfeedbacks durch.
  • Ergebnisse aus dem Schülerfeedback werden mit der befragten Lerngruppe besprochen.
  • Die Datenhoheit verbleibt bei der Feedback einholenden Lehrkraft.


Evaluation:

Das Verfahren wird nach dem ersten Halbjahr von den Lehrern im Rahmen einer Fachkonferenz und von den Schülern im Rahmen einer SV-Versammlung evaluiert und im Rahmen einer Gesamtkonferenz ggf. modifiziert.

Abgestimmt in der GLK am 5.10.2010

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